Wie ich Miss Pure Pepper wurde

Ich liebe es zu reisen. Ganz besonders nach Asien. Die Länder entdecke ich dabei immer sehr gern über die kulinarischen Besonderheiten der Regionen. Geht es Ihnen auch so? Ich muss immer alles probieren, was typisch für das Land ist, in dem ich unterwegs bin. Und so saß ich 2009 auf meiner Reise durch Kambodscha in einer der Straßenküchen und bestellte den Fisch in Pfeffersoße. Man kann sagen, dass dieses Gericht mein Leben verändert hat.

Dieser Pfeffergeschmack hat mich nicht nur begeistert, er hat mich aus den Socken gehauen. So etwas hatte ich noch nie gekostet. So habe ich Pfeffer noch nie geschmeckt. Frisch, grün, zitronig, scharf und einfach sehr würzig.

Den kambodschanischen Pfeffer führe ich natürlich auch in meinem Shop. Und das original Rezept des Fischs in Pfeffersauce, das ich von Kambodschanischen Bauern habe, verrate ich Ihnen natürlich auch gern:
Für vier gegrillte Fische benötigen Sie

  • Saft von 3 Limetten
  • 1-2 EL Palmzucker
  • 4 EL Fischsauce
  • 4 EL schwarze Pfefferkörner

Für die Kampot-Pfeffersauce den Pfeffer grob zerkleinern. Alle Zutaten verrühren. Fertig.
Diese einfache schnelle Sauce passt zu jedem gegrillten Fisch, Fleisch oder als Marinade für rohen Fisch.

Zurück, wohin der Pfeffer wächst?

Zurück in Deutschland machte ich mich auf die Suche nach genau diesem Geschmack. Und Sie werden es ahnen: Ich wurde nicht fündig. Alle Pfeffersorten, die ich hier probierte, egal, ob Premium oder Massenprodukt, keiner der Pfeffer reichte an dieses Geschmackserlebnis heran. Also beschloss ich, mir diesen Pfeffergenuss selbst zu ermöglichen. Sicher ging es anderen Genießern und Pfeffer-Liebhabern genauso wie mir. Also warum diesen Pfeffer nicht endlich nach Deutschland holen. Ich machte mich auf die Suche nach Lieferanten und Kooperationspartnern in Kambodscha, um genau diesen Pfeffer zu finden. Und es gelang mir. Ich fand eine Kooperative, die fair gehandelten Pfeffer in der von mir gesuchten Qualität anbot. Damit war PURE PEPPER eröffnet.

Doch meine Reise war noch lange nicht zu ende. Schließlich gibt es noch weitere fantastische und delikate Pfeffersorten auf dieser Welt. In Indien zum Beispiel. Kurzerhand wurde Indien mein nächstes Ziel. Doch die Suche hier sollte sich schwieriger gestalten, als gedacht. Die Qualität, die mir auf den Märkten begegnete und die mir angeboten wurde, war weit ab von der Qualität, die ich für mich beanspruchte. Und so reiste ich unverrichteter Dinge aus Indien ab. Mein Entschluss stand: Keine Kompromisse!

Bevor ich muffigen, minderwertigen oder alten Pfeffer kaufe, kaufe ich keinen.

„Kompromisslose Qualität, fairer Handel und fördernde Unterstützung der Bauern – nur so lass ich mit mir handeln.“

Miss Pure Pepper in Kampot

Bereits im nächsten Jahr war ich wieder da. Denn diese Pfeffersache ließ mich nicht mehr los. Dieser Geschmack hat mich so begeistert und so überzeugt. Ich wollte nur noch solchen Qualitätspfeffer für mich und für meine Kunden. Egal wie, egal woher. Dafür reiste ich in die entlegensten Dörfer und auf die höchsten Berge – bis ich die indische Pfefferfarm fand, die im Besitz von zwei indischen Biologen ist.

Wir wurden Geschäftspartner und sind es bis heute. Indischer Pfeffer ist weltweit eine der beliebtesten Pfeffersorten und zählt natürlich auch zu den beliebtesten Sorten in meinem Shop.

Meine weiteren Reisen führten mich nach Sumatra, Indonesien, Sri Lanka und Nepal. Und überall machte ich mich auf die Suche nach diesem einen zuverlässigen Pfefferbauern, der hochwertigen Pfeffer anbaut und in sorgfältiger Handarbeit erntet.

Durch den direkten Handel mit den Kleinbauern in diesen Ländern stelle ich sicher, dass Ihnen der Gewinn auch in vollem Umfang zur Verfügung steht und durch die angebundenen Kooperativen wird den Bauern das nötige Know-how und Netzwerk geboten, um auf dem Weltmarkt dabei zu sein. Denn die meisten Bauern kenne die Regeln für Export und Welthandel nicht. Die Kooperativen bieten an diesen Stellen Unterstützung. Jedenfalls die, für die ich mich entscheide. Denn das ist ein sehr wichtiges Kriterium, bei der Auswahl meiner Partner: Hilfe zur Selbsthilfe der Pfeffer-Bauern bieten.

Wenn der Pfeffer länger als ein Jahr gelagert wird, ist er für mich nicht mehr hochwertig genug. Genau deshalb gibt es bei mir nur Pfeffer aus der aktuellen Ernte.

Bei all meinem unternehmerischen Aktivitäten ist es mir wichtig, das alle Geschäftspartner fair und gut behandelt werden. Und so ist der Umgang mit der Welt und den Menschen ein wichtiger Faktor für die Zusammenarbeit. Doch der wichtigste ist und bleibt die Qualität des Pfeffers. Hier mache ich keine Kompromisse. Und genau deshalb habe ich mich entschieden, nur Pfeffer aus der aktuellen Ernte anzubieten. Lagert der Pfeffer länger bei mir, kommt er aus dem Sortiment.

Aus diesem Grund habe ich intensiv nach speziellen Gläser gesucht, in denen ich den Pfeffer verkaufe. Und gefunden! Das blaue Glas und der besondere Verschluss halten den Pfeffer nämlich länger frisch und sorgen so für besten Pfeffergenuss. Schließlich möchte ich auch Ihnen ermöglichen, in den Hochgenuss zu kommen, den ich damals in der vietnamesischen Straßenküche erleben durfte.

Lassen Sie es sich schmecken!

Herzlichst,

Ihre Miss Pure Pepper Fotos

Ich arbeite gern im Team.

Kooperationspartner BWB

Talente entfalten, Spezialgebiete entdecken, Grenzen überschreiten: die BWB, Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung bietet Menschen mit Behinderungen den geschützten Raum, um sich im Arbeitsleben zu erproben und die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Arbeit ist für Menschen mit und ohne Behinderungen viel mehr, als dem Tag eine Struktur zu geben.

Sie ist ein wichtiger Schlüssel für mehr Lebensqualität. Aus diesem Grund arbeite ich mit der BWB zusammen. In der Lebensmittelabteilung werden täglich meine Pfeffer gewogen, verpackt und etikettiert. Jede Bestellung wird mit viel Sorgfalt und Blick für Details verpackt und versendet. Die BWB ist für mich ein professioneller und zuverlässiger Partner. Mehr erfahren.

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