Wie bitte, rosa Pfeffer ist kein echter Pfeffer? Was denn dann?

rosa Pfefferkörner

Wir kennen sie alle: die hübschen rosafarbenen Körner, die in Gewürzmischungen zwischen schwarzen und weißen Körnen einen schönen Kontrast bilden. Keine Frage, das sieht toll aus. Tatsache ist jedoch: Die rosa Körner sind untergeschmuggelt. Sie haben mit echtem Pfeffer herzlich wenig zu tun, nein sogar gar nichts. Denn sie wachsen an einer südamerikanischen Baumpflanze – Schinus terebinthifolius, im Volksmund schlicht „Brasilianischer Pfeffer“ genannt – die weder Piperin noch ätherische Öle enthält und daher nicht zur Gruppe der Pfefferpflanzen zählt. Beigemengt werden die rosafarbenen Körner also tatsächlich nur aus optischen Gründen.

Doch keine Sorge: Schaden tut das nichts, denn rein geschmacklich sind die rosa Körner eher unauffällig bzw. wenig dominant. Sie haben einen milden süßen Geschmack, der sich auch erst beim Zerstoßen entfaltet, da er im Kern unter der eher geschmacksneutralen Außenhaut gespeichert ist. Wegen ihres milden, süßlichen Geschmacks passen die rosa Körner am besten zu Kuchen und Schokolade, oder zu leichten herzhaften Speisen, zum Beispiel als Marinade für Wild und Schwein mit nur leicht zerstoßenen Beeren, Salz und Ingwer. Oft sind sie auch nur Dekoration.

Doch zum Glück gibt es auch echten roten Pfeffer. Dieser Pfeffer ist selten und kostbar, doch ich führe ihn im Angebot, weil er für mich der schmackhafteste Pfeffer ist.

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