Indischer Pfeffer

Meine Suche nach DEM indischen Pfeffer für meinen Onlineshop führte mich 2012 in die Region West Ghats, einer der höchsten Regenzonen des Bezirks Kodagu in Karnataka. Hier lernte ich Sujata kennen. Sie und ihr Mann besitzen seit über 20 Jahren eine Pfefferplantage. Als Biologen haben Sie sich den biologischen Anbau von Pfeffer zur Mission gemacht. Es war die Art von Plantage nach der ich suchte: Die beiden leben Biodiversität.

Dort auf der Farm wachsen neben Pfeffer Kardamom, Kaffee, Vanille und diverse Obstsorten wie Mango und Ananas. Der Pfeffer wächst an einheimischen Bäumen wie Ficus religiosa, Shorea und Cinnamomum. So, all diese Kulturen und die guten klimatischen Bedingungen geben dem Pfeffer sein einzigartiges Aroma und ausgezeichnete Qualität.

Haben Sie grünen Pfeffer?

Sehr viele Jahre musst ich auf diese mit „Leider, nein. “ antworten. Der Grund dafür war, dass ich einfach keinen wirklich guten grünen Pfeffer gefunden habe. In Salzlake eingelegt oder gefriergetrocknet, buh, das war kein guter grüner Pfeffer für mich. So gab es einfach viele Jahre keinen grünen Pfeffer bei Pure Pepper.

Premiere für einen erstklassischen grünen Pfeffer

In Indien konnte ich dann doch einen sehr guten grünen Pfeffer finden. Er wird weder gefriergetrocknet noch in Salzlake eingelegt, sondern zuerst entwässert und dann in einer elektrischen Kammer bei konstanter Temperatur über einen bestimmten Zeitraum getrocknet und anschließend im Freien abgekühlt. Dadurch behält dieser grüne Pfeffer sein außerordentliches frisches Aroma. Und das werden sie schmecken. Und der Name? Nun, Thekkady ist das Anbaugebiet in Kerala, aus dem der Pfeffer kommt. Er wird von Kleinbauern geerntet, die dafür unabhängig von der Ernte faire Preise erhalten.