Pfeffer aus Kampot

Die Pfeffer aus Kampot sind aus vielen Gründen besonders. Vor allem die geografische Lage schafft exzellente Bedingungen für eine besonders aromatische Qualität. Zwischen den Elefantenbergen und dem Golf von Thailand herrscht ein für den Pfefferanbau ideales seefeuchtes Klima mit viel Wind, der die aromatische Meeresluft heranträgt. Fast alle hier gedeihenden Pfeffersorten sind Jahrhunderte alt. Zudem werden sie nach wie vor traditionell angebaut. Damit ist gemeint, das der Pfeffer sorgfältig von Hand gepflückt wird. Plus er wird an der Sonne getrocknet.  Und ohne jegliche Nutzung von Düngern und Pestiziden angebaut.

Schwarzer Kampot Pfeffer

Dieser sehr würzige schwarze Pfeffer wird aus den vor der Reife stehenden gelben bis orangefarbenen Früchten gewonnen und dann schonend getrocknet. Der Pfeffer wird besonders intensiv durch das Trocknen in der Sonne. Dabei werden die Aromen der Schale konserviert. Schwarzer Kampot Pfeffer hat ein würziges und duftendes Aroma, mit einem Hauch von Tabak.

Roter Kampot Pfeffer

Das heißt er wird geerntet, wenn die Pfefferbeeren am reifsten sind. Er hat eine rosarote bis rostbraune Farbe und ein fruchtiges, vollmundiges Aroma nach reifen Hagebutten, Berberitzen und roten Beeren. Roter Pfeffer ist übrigens sehr selten und kostbar, da es für Bauern ein großes ökonomisches Risiko ist, Beeren so lange am Strauch zu belassen.

Der Pfeffer aus Kambodscha wird ohne Maschinen geerntet. Welche Vorteile hat das eigentlich?

So mühsam und unökonomisch uns die manuelle Pfefferernte aus westlicher Sicht auf den ersten Blick erscheinen mag, gerade wirtschaftlich hat der Verzicht auf Maschinen enorme Vorteile. Denn auf diese Weise wird eine gesamte Region regelmäßig mit Arbeit versorgt. Das sind Hunderte Bauern mit ihren meist großen Familien.

Der andere, wichtige Grund für den Verzicht auf Maschinen – und zugleich sein Vorteil – ist das seit vielen Generationen gepflegte Verständnis von naturnaher Landwirtschaft. Die einzelnen Arbeitsschritte, die notwendig sind, um eine außergewöhnliche Pfefferqualität zu erhalten, können Maschinen schlicht nicht leisten. Für das Wichtigste bei der Ernte, nämlich die feinen Reifegrade der Beeren zu unterscheiden, braucht es Augenmaß und viel Erfahrung. Diese Eigenschaft haben Maschinen nicht. Sie können nicht entscheiden, ob eine Beere bereits reif ist, oder ob sie beispielsweise noch eine Weile am Pfefferstrauch verbleiben muss um als edler roter Pfeffer geerntet zu werden.

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