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Wissenswertes über Piper nigrum

Beerenfrüchte des immergrünen Pfefferstrauches

Ursprünglich in den feuchten Monsumwäldern Indiens beheimatet, wächst echter Pfeffer heute aber auch in Brasilien, Indonesien, Malaysia, auf Sri Lanka und Madagaskar.

Die Pfefferpflanze gehört zur Familie der Kletterpflanzen und kann bis zu 5 Metern wachsen. Gezüchtet durch Pfropfung, trägt eine Pflanze nach drei Jahren Früchte. Sie kann bis zu 30 Jahre alt werden, doch nach rund 15 Jahren nimmt die Fruchtausreifung ab.

Grün, Rot und Schwarz

Die kugeligen Beerenfrüchte wachsen an Rispen, die den Johannisbeeren ähneln. Je nach Reifegrad sind die Beeren grün, rot und gelb. Wir unterscheiden die Sorten des Pfeffers nach Farbe, der Würzigkeit und der Schärfe.

Grüner Pfeffer wird unreif geerntet. Die Körner behalten die grüne Farbe nur, wenn man sie in Essig sauer oder in Lake salzig einlegt.
Grüner Pfeffer schmeckt besonders fruchtig.

Wenn die Beeren länger am Strauch hängen werden sie gelb. Dann werden sie geerntet und beim Trocknen in der Sonne verfärbt sich die Fruchtschale durch enzymatische Oxidationsprozesse schwarz, die Beeren schrumpfen, und die Oberfläche entwickelt eine runzelige Struktur. Man kann die Beeren aber auch vor der Ernte völlige ausreifen lassen – die roten Körner sind besonders intensiv im Geschmack.